Methanol BHKW

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Baureihe Ethanol/Methanol

Angebotsübersicht    
  OEKO
100 ME
OEKO
150 ME
OEKO
200 ME
OEKO
250 ME
OEKO
300 ME
Dauerleistung     
elektrisch (kW)100150200250300
thermisch (kW)138203247286325
Primärenergie (kW)310458571709805
MotortypMAN
E 2876
TE302
MAN
E 2876
LE302
MAN
E 2848
LE322
MAN
E 2842
LE312
MAN
E 2842
LE312
Anzahl der Zylinder6 R6 R8 V12 V12 V
Hubraum12820 cm³12820 cm³14620 cm³21930 cm³21930 cm³
Wirkungsgrad     
Generator (%)
cos phi = 1
95,095,795,795,396,3
elektrisch (%)32,332,835,035,337,3
thermisch (%)44,544,343,340,340,4
Gesamt (%)76,877,178,375,677,7
Temperaturen     
Heizungsvorlauf
max (°C)
8585858585
Heizungsrücklauf
max (°C)
7070707070
Abgas (°C)110110110110110
Abmessungen     
LxBxH (m)3,2x1,2x2,03,2x1,2x2,03,5x1,4x2,03,8x1,6x2,23,8x1,6x2,2

Stand 01.01.10

    
Seit September 2011 sind wir Mitglied der Schwiesfurth-Stiftung
                                                                                  

- Leitbild -

Wesentliches Leitmotiv für die Schweisfurth-Stiftung ist das "Gute Wirtschaften im 

Erhährungssektor". Neben der Verbesserung der Lebensbedingungen der Nutztiere;

Erhalt und Entwicklung des Lebensmittelhandwerks und der Qualität von Lebensmitteln, liegt

einer der Schwerpunkte auf der Behandlung von Fragen der Zukunft ländlicher Räume in 

agrarethischer und agrarkultureller Perspektive. Corporate Citizenship,Corporate Government

und Corporate Social Responsibility sind Gesichtspunkte, die bei der Gestaltung von Projekten

eine weitere Rolle spielen.

Im Zentrum des Netzwerkes"Dezentrale Ethanolerzeugung für Blockheizkraftwerke (BHKW)"

steht der nachhaltige Umgang mit den natürlichen Ressourcen, einschließlich der intelligenten

Nutzung von Energie und einer den Menschen und der Natur gemäßen Technologie bzw. Bau-

weise sowie einer Arbeit, die Mensch und Natur achtet.

-Vision-

Deutschland verfügt über hunderte von genossenschaftlichen Verlschlussbrennereien mit 

gewachsenen Strukturen zwischen Landwirten als Anteilseignern und den Brennereifachkräften.

In Brennereien werden zucker- und stärkehaltige Feldfrüchte zu Rohalkohol konvertiert. Dabei

spielt die Alkoholerzeugung eine wichtige Rolle als zusätzliche Einnahmequelle für Landwirte,

Verwertunsmöglichkeit für unverkäufliche Feldfrüchte bei Tiefstpreisen und der Option zu

vielgestaltigeren Fruchtfolgen mit Feldfrüchten für die Nahrungsproduktion und dem Futter-

mittelanbau. Wir nehmen die Argumente der Gegner in Bezug auf die Nutzung von Feldfrüchten

für die Kraftstofferzeugung ernst. Die "Teller oder Tank"-Diskussion bezieht sich in erster Linie

auf die Biemengung vo Ethanol in Benzin für PKWs (z.B.E10).

Wir unterstützen mit unserem Projekt keinen Anbau von Feldfrüchten für Kraftstoff für PKWs

mit Ottomotoren. Wir sehen den entscheidenen Nutzen von Bioethanol aus landwirtschaftlichen

Betrieben für dei Verwendung einer dezentralen Energieerzeugung über BHKWs die mit Roh-

alkohol (85-92%) betrieben werden können. Die Vorteile sind wie folgt:

 

  • Wirkungsgrad von über 90%(Wirkungsgrade bei Biogasanlagen oder PKWs bei rund 30%)
  • Nutzung der Wärme (Biogasanlagen nutzen in der Praxis die Wärme kaum oder gar nicht)
  • keine Absolutierung durch optimierte BHKWs notwendig (keine zusätzlichen Kosten und Transporte)
  • keine genehmigungspflichtige Anlage (hohe Hürden bei Biogasanlagen,Solarparks oder Windanlagen)
  • CO2-neutral
  • Ethanol is speicher-und transportfähig (immer verfügbare Energie)
  • BhKWs sind für Smart Grids ideal geeignet (Spitzenlaststrom, Grundlast, Mix mit anderen Energieerzeugern)
  • Verwertung des Brennstoffes " Schlempe" zu Futtermittel
  • (minderung der Anbaufläche für Futtermittel, weniger Futtermittelimporte)

 

Roland Nagl

Netzwerkmanagement Schweisfurth - Stiftung

München, den 31.10.2011